Welche T-Shirt Designs verkaufen sich gut?

Zuletzt aktualisiert September 15, 2021 von Daniel Gaiswinkler


Welche T-Shirt Designs gehen gerade durch die Decke? Was zeichnet einen echten Verkaufsschlager aus? Diese brennenden Fragen treiben viele im Print-on-Demand und T-Shirt Business um. Während in Foren und Facebook Gruppen oft um den heißen Brei herumgeredet wird, liefere ich hier klare Insights. Basierend auf meinen Erfahrungen teile ich konkrete Faktoren, die ein Design zum Bestseller machen.

Der Mythos des perfekten Bestseller Designs

Zu Beginn im Print-on-Demand Business glauben viele, man müsse ein echter Künstler sein und nur komplexe Designs würden sich verkaufen. Solch ein Glaube hält viele davon ab, überhaupt loszulegen. Mal ehrlich: Wie viele von uns waren schon Design-Profis, bevor wir in das Print-on-Demand Business eingestiegen sind? Wahrscheinlich nur sehr wenige.

Doch hier die gute Nachricht: Fast alles kann sich verkaufen. Dein Design muss nicht makellos sein. Es sollte zwar bestimmten Grundprinzipien folgen – denke an Symmetrie, Farbgebung und Schriftengestaltung – aber du brauchst keine besonderen Design-Fähigkeiten, um einen Hit zu landen! Tatsächlich sind die echten Bestseller selten super kompliziert oder aufwändig gestaltet. Oft gilt: Weniger ist mehr.

Allerdings muss man hinzufügen, dass es POD-Plattformen gibt, auf denen echte Kunstwerke durchaus gefragt sind. Hier sollte man beispielsweise Redbubble oder diverse US-Plattformen nicht außer Acht lassen.

Eine Analyse der Bestseller Designs auf Merch-on-Demand

Welche Designs verkaufen sich zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Artikels eigentlich gut:

Merch-on-Demand Bestseller FlyingResearch Übersicht
Flying Research Bestseller 2023

Übrigens: Der Screenshot kommt direkt von Flying Research. Mit dem Rabattcode “gaiswinkler25” erhältst Du satte 25% Nachlass – eine Plattform, die ich für Recherchen nur empfehlen kann.

Schauen wir uns jetzt das letzte Design an: Es ist ein reines Text Design, das grafisch absolut schlicht ist. Aber genau solche Designs zeigen, dass man nicht viel braucht, um zu punkten. Jeder mit minimalen Design-Kenntnissen kann so etwas umsetzen.

Bei den anderen Designs ist es ähnlich. Das erste in der zweiten Reihe mit dem bunten Totenkopf zum Beispiel: Der Kopf ist ein simpler Vektor, den Du mit Abonnements von Plattformen wie Vexels oder Creative Fabrica leicht bekommst.

Beim den anderen Designs handelt es sich um etwas, das jeder mit ein wenig Erfahrung in Affinity Designer oder den Adobe-Programmen in wenigen Minuten zaubern kann.

Um es klar zu sagen: Du musst wirklich kein Künstler oder Designprofi sein, um Designs zu kreieren, die sich verkaufen.

Idee schlägt Design – Emotionen sind der Schlüssel zu Bestseller-Designs

Analysieren wir nochmal die oben genannten Designs: Sie alle spielen perfekt auf die Emotionen ihrer Zielgruppe ein.

Das 3. Gamer Design etwa trifft mitten ins Herz eines jeden Gamers. Sie sehen den Herzschlag (ein sehr sehr erfolgreiches sich verkaufendes Muster!) und denken: “Genau das kenne ich!” oder jemand sieht dieses Design und denkt sich, das ist ein tolles Geschenk für einen Gamer.

Beim letzten Textdesign steckt die Bekanntheit eines Schnapses (Ricard) im Wortspiel der Idee: “Frisch wie ein Ricard”. Kurz und bündig, aber mit Wirkung für alle, die gerne dieses Getränk konsumieren. Aber Achtung, hier entstehen natürlich Copyright Probleme und Alkohol relevante Produkte kannst Du meist nicht mit Werbung promoten.

Das Design mit dem Totenkopf ist für das mexikanische Fest des Todes. Wer die Hintergründe nicht kennt, wird zum Beispiel keine geeigneten Keywords für sein Listing finden oder sich wundern, welcher “Chef” solch ein T-Shirt Design tragen würde.

Was zeichnet echte Hot-Seller-Designs aus?

Hot-Seller-Designs besitzen eine magische Kombination aus Relevanz, Originalität und Emotion. Sie können aktuelle Trends oder dauerhafte Gefühle widerspiegeln und haben oft eine universelle Anziehungskraft, die über verschiedene Zielgruppen hinweg funktioniert.

Diese Designs sprechen nicht nur den Verstand an, sondern treffen direkt ins Herz. Sie erzählen eine Geschichte, wecken Erinnerungen oder erzeugen ein Gefühl der Zugehörigkeit. Humor ist ein sehr großes Zugpferd im T-Shirt Verkauf.

Das Design selbst mag technisch simpel sein, aber seine Botschaft ist klar, kraftvoll und resoniert. In einer Welt, die von visuellen Reizen überflutet wird, sind es gerade die Designs, die eine echte Verbindung herstellen und in der Seele des Betrachters nachhallen, die sich als Bestseller herauskristallisieren.

Welche grafischen Effekte als Verkaufsbooster dienen

Der Grunge-Effekt: Ein stilistisches Highlight mit Bedacht einsetzen

In vielen modernen Designs sticht ein besonderer Trend hervor: der Grunge-Effekt. Dieser “Zerstört”-Look, oft durch spezielle Filter oder Schriftarten erzeugt, kann Deinem Design eine einzigartige Tiefe und Textur verleihen. Dabei ist es allerdings entscheidend, mit Fingerspitzengefühl zu arbeiten.

Der Schlüssel liegt darin, den Effekt bewusst und zielgerichtet einzusetzen. Übermäßiger Grunge kann ein Design überladen und dessen Kernbotschaft verschleiern. Und nicht jede Zielgruppe reagiert gleich auf diesen Stil. Ein Design für einen Anwalt oder Golfspieler, durchzogen von starken Grunge-Elementen, könnte an deren Vorlieben vorbeigehen.

Dennoch, wenn Du beispielsweise im Merch by Amazon-Geschäft genügend freie Slots hast, kann es interessant sein, den Grunge-Effekt subtil auf unerwartete Designs anzuwenden. Wie bei allem im Design-Bereich gilt: Überraschungen können durchaus zu Hits werden. Denn wie sagt man so schön? Es gibt nichts, was es nicht gibt. Und jedes Design hat das Potenzial, ein Bestseller zu werden!

Design <meta charset=utf 8>ohne Grunge Effekt und mit Grunge Effekt

Der Retro Sunset Effekt: Ein nostalgischer Blickfang

Der Retro Sunset Effekt ist ein Designelement, das in den letzten Jahren besonders populär wurde und stark an die Ästhetik der späten 70er und 80er Jahre erinnert. Kennzeichnend für diesen Stil sind halbkreisförmige Sonnenuntergänge, oft in Kombination mit satten, warmen Farbverläufen von Orange, Rosa und Violett, hinterlegt mit einer Silhouette oder einem zentralen Motiv.

Der Charme dieses Effekts liegt in seiner nostalgischen Anziehungskraft. Er weckt Erinnerungen an alte Albumcover, Vintage-T-Shirts und zeitlose Sommerabende. In der modernen Designlandschaft bietet der Retro Sunset eine perfekte Mischung aus Vergangenheitsromantik und zeitgemäßer Klarheit, weshalb er sowohl bei älteren Generationen, die eine echte Erinnerung an diese Zeit haben, als auch bei jüngeren, die den Vintage-Trend schätzen, gut ankommt.

Ob auf T-Shirts, Postern oder in digitalen Medien – der Retro Sunset Effekt zieht den Betrachter in seinen Bann und vermittelt ein Gefühl von Wärme, Abenteuer und Nostalgie. Es ist jedoch wichtig, den Effekt gezielt und mit Bedacht zu verwenden, um nicht zu klischeehaft zu wirken oder den Retro-Trend zu überstrapazieren. Mit der richtigen Kombination aus Motiv und Farbpalette kann dieses Designelement jedoch jedes Projekt in ein visuelles Erlebnis verwandeln.

Die richtigen Schriften für deine Designs verwenden

Schriftarten sind das Herzstück jedes Designs, sie vermitteln Botschaften und können die Wahrnehmung eines Produkts maßgeblich beeinflussen. Bei der Auswahl sollte man das Sprichwort „Weniger ist mehr“ beherzigen und sich auf 2 – 3 Schriftarten pro Design beschränken.

Ein Design mit einer Vielzahl von Fonts kann schnell chaotisch und inkohärent wirken, wodurch der ursprüngliche Designfokus verloren geht. Die Herausforderung besteht darin, Schriften zu identifizieren, die bei deiner Zielgruppe Anklang finden. Während handschriftlich geschwungene Fonts oft bei Frauen beliebt sind, tendieren Männer eher zu kräftigeren Schriftarten.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Harmonie zwischen den Schriften. So ergänzen sich zum Beispiel eine fette, serifenlose Schrift und eine dünne Handschrift oft besser als zwei dicke Schriftarten.

Statt sich ständig auf die Suche nach neuen Fonts zu machen, ist es sinnvoll, eine Kernkollektion von Schriften zu erstellen. Ein Mix aus zwei Schreibschriften, zwei serifenlosen Schriften, ein bis zwei serifen Schriften und zwei grungigen Schriften ist eine solide Basis. Mit 10 bis 15 sorgfältig ausgewählten Schriftarten kannst du eine Vielzahl von Designs abdecken.

Ein effizienter Ansatz ist das Ausprobieren verschiedener Schriftkombinationen am Anfang, um herauszufinden, welche am besten zusammenpassen und bei deinem Publikum gut ankommen.

Gute Anlaufstellen für Schriften sind übrigens: Creative Fabrica und dafont.com.

Nicht zu viele Farben verwenden

Zu Bunte – vor allem textlastige Designs – verkaufen sich auch eher schlecht. Achte daher darauf, dass du in deinen Designs nicht zu viele Farben verwendest. Beschränke dich hier lieber auf 2, maximal 3 Farben.

Natürlich sieht dies bei diversen Vektoren oder dem berühmten Retro/Vintage Sunset Hintergrund anders aus. Hier kommt man oft nicht um mehrere Farben herum. Aber das ist auch in Ordnung. Viel wichtiger ist, dass Schriften und Zierelemente nicht zu verschiedenfarbig sind.

Zu viele Farben können sehr schnell Unruhe und Unstimmigkeit in das Design bringen. Wenn wir uns z.B. das Controller Design ansehen, stellen wir fest, dass nur zwei Farben (weiß und blau) verwendet wurden. Diese beiden Farben wurden im Wechsel verwendet.

Zwei Farben im Wechsel zu verwenden ist übrigens oft eine gute Idee und kann ein einfarbiges Design oftmals aufwerten.

Fazit – Bestseller Designs verkaufen

Wenn wir Designs verkaufen wollen, brauchen wir kein Künstler zu sein. Wir müssen auch nicht jede einzelne Funktion unserer Design Software kennen.

Wir müssen ein paar Regeln beachten – wie z.B. dass Designs symmetrisch sind. Es sollten also einheitliche Abstände gegeben sein, möglichst wenige Schriften und Farben verwendet werden.

Auch die typischen Retro Farben machen sich in Designs gut. Selbst einfachste Textdesigns ohne echte Gestaltung können zu Bestseller Designs werden.

Alles, was mir brauchen, ist das tiefe Verständnis der Zielgruppe und eine zündende Idee. Idealerweise etwas, was es so bisher kaum oder gar nicht gab.

Emotionen sind ein extrem wichtiger Punkt. Triffst Du die Gefühle, Herausforderungen, den Stolz usw. Deiner Zielgruppe, hast Du echte Chancen und Deine Designs verkaufen sich oder werden gar zu Bestsellern.

Und zu guter Letzt noch einen kleinen Tipp zur Motivation: Jedes Design, was Du erstellst, hat die Chance, ein Bestseller zu werden. Hast du einen Bestseller, kann im T-Shirt bzw. Print-on-Demand Business alles plötzlich extrem schnell gehen und dich sehr weit vorwärts bringen.

Deswegen: Machen, machen und nochmals machen.

Wenn du mehr übers Print-on-Demand Business lernen möchtest, dann schau dir unbedingt unsere Success-on-Demand Plattform an.

Daniel Gaiswinkler

Was macht Daniel genau?

Daniel hilft Arbeitnehmern, Angestellten und Selbstständigen dabei, sich mit der Hilfe von Print-on-Demand ein zusätzliches Einkommen über das Internet aufzubauen.

Dabei setzt er auf Praxiswissen aus dem Verkauf von hunderttausenden Produkten und nicht auf Halbwahrheiten,
die oftmals im Internet verbreitet werden.  

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