Vermeide die typischen Anfänger Print-on-Demand Fehler

Zuletzt aktualisiert Februar 8, 2024 von Daniel Gaiswinkler


Im Dschungel des Print-on-Demand (POD) Geschäfts sind die Fallen gut versteckt – und genau hier setzen wir an. Dieser Artikel enthüllt die größten POD-Fehler, die deine Träume schnell platzen lassen können, und zeigt dir, wie du sie clever umgehst. Mach dich bereit, die Stolpersteine nicht nur zu erkennen, sondern auch elegant zu überwinden und dein POD-Business auf Erfolgskurs zu bringen.

1. Fehler – Du hast die falsche Nische gewählt

Problem:

Viele POD-Anfänger wählen Nischen, die entweder zu umkämpft sind oder nicht genug Interesse wecken. Eine schlecht gewählte Nische kann dazu führen, dass deine Produkte in der Masse untergehen.

Lösung:

Verwende Tools wie Google Trends, um nach aufstrebenden Trends zu suchen.

Analysiere deine Zielgruppe genau. Wer sind sie, was interessiert sie, und was brauchen sie?

Experimentiere mit Mikro-Nischen, die weniger Wettbewerb aufweisen, aber eine engagierte Kundengruppe haben.

Nutze Tools wie Flying Research, Productor for Merch-on-Demand oder Helium10, um gute Nischen und profitable Keywords zu entdecken.

Den Köder für den Fisch erstellen. Eigentlich logisch, oder?

Denn wenn der Köder nur dem Angler schmeckt, dann wird kein Fisch jemals beißen. Trotzdem sehe ich das nur allzu oft im Markt.

Die zwei wichtigsten Dinge sind, eine kaufkräftige Nische zu finden und dann genau zu wissen, was der Kunde will.

Was sind die Wünsche deiner Kunden, welche Merkmale sollte ein Notizbuch oder Buch mit sich bringen?

Über welche Dinge lachen deine Kunden und was wünschen sie sich am meisten?

Welche Probleme kannst du für sie lösen? Oder ist das Produkt vielleicht als Geschenk gedacht? 

Bastle niemals aus eigenem Interesse etwas, weil du glaubst, es würde sich verkaufen.

Wenn es einen Markt für eine Idee gibt, dann wird darin in der Regel auch schon etwas verkauft. 

Findest du beim Research nichts, wäre ich sehr sehr vorsichtig!

2. Fehler – Dein Produktdesign ist scheiße und trifft nicht den Nerv der Zielgruppe

Problem:

Designs, die nicht zu deiner Zielgruppe passen, werden sich einfach nicht verkaufen.

Ein gutes Produktdesign muss zur Zielgruppe passen. Oft können ganz einfache Produkte Bestseller werden und der Picasso bleibt der Ladenhüter.

Lösung:

Nutze benutzerfreundliche Design-Tools wie Canva oder Kittl, die professionelle Vorlagen bieten.

Halte dich an die Grundprinzipien des Designs: Klarheit, Einfachheit und Relevanz.

Wer sich wirklich eingehend mit seiner Nische beschäftigt hat, weiß, welche Farben, Symbole, Cover und Grafiken wirklich ankommen.

3. Du kaufst zu viele Grafikpakete oder zahlst horrende Summen an deinen Designer

Problem:

Anfänger tendieren dazu, zu viel in Designleistungen zu investieren, ohne garantierte Returns.

Es werden Grafikpakete gekauft und nie angerührt oder Designer beauftragt für viel Geld, die aber dann schlechte Arbeit abliefern.

Lerne und trainiere dein Auge für Ästhetik. Was macht ein gutes Design aus? Welche Schriftarten bevorzugt deine Zielgruppe? Welche Farben sprechen deine Kunden an?

Lösung:

Beginne mit kostenlosen oder günstigen Ressourcen und Tools, um deine Designs zu erstellen.

Lerne die Grundlagen des Grafikdesigns, um unabhängiger zu sein.

Investiere erst in teurere Optionen, wenn dein Geschäft dies rechtfertigt.

Wir leben Gott sei Dank in 2024 und mit Tools wie Canva oder Kittl ist es super einfach geworden hohe Qualität für wenig Geld zu bekommen.

Zum Beispiel kann die KI mittlerweile schon sehr gute Ergebnisse liefern, die Stockgrafikseiten überflüssig machen oder auch Silhoutten, Hintergründe, Maskottchen und vieles mehr.

Beide Print-on-Demand Designbeispiele sind innerhalb von ein paar Minuten aus Kittl gekommen.

Oder dieses Buchcover aus den Canva Vorlagen. Besser und einfacher geht’s nicht mehr.

4. Fehler – Rechtsverletzungen können dich teuer zu stehen kommen

Problem:

Urheberrechtsverletzungen durch Designs, deren Rechte nicht geklärt sind, können teuer werden.

Gerade wenn du Designer über externe Plattformen oder anderen Ländern beauftragst, kann es durchaus vorkommen, dass nicht immer auf das Markenrecht geachtet wird.

Lösung:

  • Hier musst du das notwendige Wissen haben, um dem Designer ein anständiges Briefing mitzugeben und natürlich die notwendigen Ressourcen zur Verfügung stellen, damit er auf einen Pool von rechtlich sauberen Grafiken zurückgreifen kann.

Auch hier kann ich wieder auf Canva oder Kittl verweisen, die einen extrem umfangreichen Schatz an rechtlich sauberen Grafiken haben.

Tipp für Anfänger:

Schließe auf jeden Fall eine Mediahaftpflichtversicherung ab. Diese schützt dich vor groben Schnitzern. Ich habe dadurch schon zwei Abmahnungen abfedern können.

Mein Tipp ist ein Beratungsgespräch der Exali. Mit dem Rabattcode Gaisi10 (Für Österreich Gaisi10AT) erhältst du 10% Rabatt für das erste Jahr. Einfach bei der Beratung durch die Exali erwähnen.

Weitere Print-on-Demand Grafikressourcen

Icons

Stock Fotos

Vektor Grafiken

Fonts (Schriftarten)

Grafikinspiration

5. Fehler – Zu wenig mit den Löffeln klappern

Problem:

Selbst die besten Produkte verkaufen sich oft nicht von selbst. Ein fehlendes oder ineffektives Marketing kann dazu führen, dass niemand von deinen Produkten erfährt und die Sales ausbleiben.

Lösung:

Entwickle eine klare Marketingstrategie, die Social Media, E-Mail-Marketing und SEO umfasst.

Natürlich würde ich erst Amazon Werbeanzeigen präferieren. Diese sind am besten, wenn du Amazon KDP oder Merch-on-Demand betreibst.

Durch ein gutes Produktlisting wirst du automatisch auch auf Google gefunden.

Wer möchte, kann noch Plattformen wie TikTok, Pinterest oder Ähnliches nutzen. Nur würde ich keine Facebook Werbeanzeigen schalten.

Diese sind meistens zu teuer, weil bei den Amazon Produkten zu wenig Marge bleibt und du hast auch keine Möglichkeit, den Facebook Werbepixel zu integrieren.

Fazit zu den häufigsten Print-on-Demand Fehlern

Indem du diese häufigen Fallen vermeidest, kannst du die Grundlage für ein erfolgreiches Print-on-Demand-Geschäft legen.

Erinnere dich daran, dass Erfolg in diesem Bereich nicht über Nacht kommt. Es erfordert Geduld, Forschung und ständige Optimierung deiner Strategien. Bleib dran, und lass dich nicht von Rückschlägen entmutigen. Dein Durchbruch könnte näher sein, als du denkst.

Bist du bereit, dein Print-on-Demand-Geschäft auf die nächste Stufe zu heben und die häufigsten Fehler zu vermeiden?

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Daniel Gaiswinkler

Was macht Daniel genau?

Daniel hilft Arbeitnehmern, Angestellten und Selbstständigen dabei, sich mit der Hilfe von Print-on-Demand ein zusätzliches Einkommen über das Internet aufzubauen.

Dabei setzt er auf Praxiswissen aus dem Verkauf von hunderttausenden Produkten und nicht auf Halbwahrheiten,
die oftmals im Internet verbreitet werden.  

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