Fallstudie: In 12 Monaten 40.000 Euro Umsatz

Von Daniel Gaiswinkler

Zuletzt aktualisiert: August 5, 2021


Mein erstes Digitales Informationsprodukt, wow, es ist tatsächlich jetzt schon über 12 Monate her. Ich kann mich noch genau an den Tag erinnern, als ich auf veröffentlichen gedrückt hatte.

Total aufgeregt und gespannt was passieren würde, gingen mir dabei auch viele Fragen durch den Kopf, wie z.Bsp. Läuft alles? Ist der Kurs preislich vernünftig gestaltet? Was werden die ersten Kunden sagen? Werde ich mal davon leben können?

Jetzt nach über 12 Monaten bin ich stolz und glücklich diesen Weg eingeschlagen zu haben. Was ich dabei gelernt habe und was auch für dich sicherlich nützlich sein kann, erfährst du in diesem Artikel.

12 Monate digitale Infoprodukte verkaufen – ein paar nackte Zahlenteemoney-einnahmen

Ich konnte über 230 Kunden gewinnen, 1700 Leads (Emailadressen) aufbauen und habe über 40.000 Euro Umsatz mit meinem Premium Kurs Teemoney gemacht. Im Vergleich zu den 300.000 Euro mit T-Shirts natürlich echt wenig. Aber bei den T-Shirts waren die Hälfte ja Werbekosten. Diese beliefen sich beim digitalen Infoprodukte natürlich niedriger.

Knapp 600 Euro Werbekosten gingen in Facebook und Twitter, im Vergleich zu meinen T-Shirt Werbungskosten ist das natürlich GAR NICHTS. Somit bleibt ein schöner Gewinn übrig, für das erste Jahr nicht übel.

Dies würde meinen Verdienst als Postbote quasi ersetzen. Natürlich im Vergleich zu anderen Topsellern allerdings noch viel zu wenig, denn aus nächster Hand weiß ich von Kollegen, dass sich mit digitalen Infoprodukten über 100.000 Euro bis 1 Millionen Euro pro Jahr verdienen lässt.

Mein Ziel sind definitiv über 1 Millionen Euro mit digitalen Infoprodukten umzusetzen. Ich setze hier auf langfristige stabile Umsätze. Es ist erstmal nur ein Nebengeschäft welches ich aus Passion führe und nicht aus Profitgeilheit.

Was du tun kannst um dein digitales Infoprodukte besser zu verkaufen

Die Conversionrate sagt aus, wie viel von 100 Besuchern dein Produkt gekauft haben. 100 Besucher – 1 Kauf ist 1% Conversionrate. Meine Rate liegt momentan ungefähr bei 1,22% – 1,5%, je nachdem woher die Besucher kommen ist die Rate natürlich höher.

Allerdings lässt sich das nicht so genau ermitteln, da auch einiges an Traffic/Besuchern von Portalen kommt, die eine grottenschlechte Conversionrate haben und absolut nicht relevant sind und die Daten verfälschen.

Dieser Bereich ist also weiter ausbaufähig und nicht so einfach zu lernen. Hier will ich auf jeden Fall aufstocken, um mein Ziel von 5-10 Sales am Tag erreichen. Momentan bin ich OHNE Werbung bei 1-2 Sales am Tag, was natürlich ein schönes passives Einkommen ist, da ich aktiv ja kaum Werbung betreibe.

Woher noch weitere Verkäufe kommen und passives Einkommen entsteht

Passives Einkommen hört man immer wieder in Verbindung mit digitalen Infoprodukten, aber woher kommt das genau?

Mit dem Blog hier und zahlreichen Interviews habe ich mir natürlich ein Branding für Teemoney und meinen Namen aufgebaut. Dabei konnte ich über die Interviews und den Marktplatz Digistore (der Zahlungsanbieter für mein Produkt und Gleichzeitig Markplatz für digitale Infoprodukte) über 300 Affiliates gewinnen, wovon zahlreiche für mein Produkt aktiv werben.

Affiliatemarketing funktioniert folgendermaßen. Du hast kein Produkt, möchtest aber auf deiner Webseite, weil du passende Kunden hast, Geld verdienen und deinen Kunden eine Lösung für ihr Problem anbieten.

Dann schaust du auf Marktplätzen wie Digistore vorbei und findest dort tolle Informationsprodukte, die genau dieses Problem lösen und dir eine Gewinnspanne von 50%-75% vom Endpreis erwirtschaften.

Mein Produkt ist bei Digistore auf Platz 106, was ich gar nicht so schlecht finde (da erstes digitales Infoprodukt).

Fast täglich kommen alleine über das Affiliateprogramm Sales auf Autopilot rein, was mir ein schönes passives Einkommen beschert. Die besten Affiliates haben vierstellige Einnahmen durch meinen Kurs erreicht, einer sogar fünfstellig. Das Ganze sogar in einer Woche – Hut ab!

Was mich noch Zeit kostet nach der Erstellung des Kurses Teemoney

Natürlich ist eine Menge Zeit zur Erstellung des Kurses drauf gegangen, dafür wirst du anfangs nicht bezahlt. Ich möchte Teemoney auch aktuell halten und da sich Facebook oft wöchentlich ändert muss ich für Updates sorgen.

Mittlerweile mache ich dazu Live Calls in meiner Mastermind, um meinen Kunden wirklich noch mehr zu helfen und einfach die Qualität des Produktes aufzuwerten, denn ich weiß genau, dass mir das wieder neue Kunden bringt und auch später noch für Umsätze sorgen wird.

Es hat sich auch schon herumgesprochen, das meine Mastermind eine der wenigen ist, die wirklich vom Mehrwert der Mitglieder lebt. Hier hilft jeder jedem, das ist ziemlich cool und ich möchte diesen Spirit weiter aufrecht erhalten.

Was hat mein Kurs bei meinen Kunden bewirkt?

Wie viele Leute haben es tatsächlich geschafft, mit Teemoney aus dem Hamsterrad auszubrechen? Wie viele Menschen sind durch den Kurs erfolgreich geworden?

Die normale Erfolgsquote bei Dingen die Menschen anfangen und durchziehen wollen liegt bei 10-20% (Im Sport und eigentlich überall). Diese Regel scheint universell zu sein, hier schlägt meiner Meinung nach wieder Vilfredo Pareto mit seiner 80/20 Regel (Paretoprinzip) zu.

Von den 230 Kunden des Kurses Teemoney sind 3 Leute aus dem Hamsterrad raus (zumindest mir bewusst Bekannte) und mindestens 5 haben über 100.000 Euro Umsatz gemacht. Ganz viele liegen im Bereich 10-50.000 Euro Umsatz, Tendenz mehr als steigend. Tagtäglich kommen neue Erfolgsstorys in der Mastermind zum Vorschein, weiter unten habe ich einige aufgeführt (Paretoprinzip also hier bestätigt).

Das erfüllt mich natürlich mit Freude und Stolz und zeugt von der Qualität des Kurses und meiner langfristigen Vision:

Ich möchte “Lösungen anbieten, die meinen Kunden finanzielle Freiheit ermöglichen”!

Was ist mit denen, die nicht erfolgreich geworden sind?

Natürlich gibt es auch viele viele auf der anderen Seite, die noch nicht erfolgreich sind oder storniert haben. Digistore zeigt mir 79 Stornos an, vielen davon habe ich geschrieben und auch aus diesem Feedback wieder etwas gezogen, was ich in den Kurs integrieren konnte.

Auch habe ich Skype Calls ohne Ende geführt, um meinen Kunden mal auf den Zahn zu fühlen.

Was beschäftigt sie? Wo im Prozess befinden sie sich?

Eine Stunde nehme ich mir dann die Zeit, um mit ihnen über Teemoney zu reden und auf jeden Fall jede Menge Mehrwert zu geben.

Eigentlich ALLE waren positiv überrascht, dass mal ein Ersteller eines Kurses persönlich anruft, um nach seinem Produkt und dem Weiterkommen zu fragen.

Viele die storniert haben, haben einfach unterschätzt was man alles Anfangs lernen muss. Manche haben auch wieder das Interesse verloren, dann kam beruflich was dazwischen usw. Die Gründe sind oft vielfältig.

Hier nun endlich ein paar Kundenfeedbacks aus der Mastermind von Teemoney:

bestes-feedback-ever
teemoney-kunden-erfolg
teemoney-funktioniert2
teemoney-erfahrungen-kunden
teemoney-erfahrungen-3

Und ein spannendes Review auf der Seite www.reviewpreneur.de

Was habe ich für Komponenten benutzt um mein digitales Infoprodukt zu verkaufen?

Es ist wirklich nicht so einfach den Einstieg zu finden. Erstens steht die Technik. Du musst Entscheidungen treffen auf welche Beine du dein Produkt stellst. Welche Komponenten möchtest du verwenden? Welche brauchst du überhaupt für dein Geschäft mit digitalten Infoprodukten?

Ich habe folgende Komponenten für mein Geschäft benutzt und bein damit mehr als Zufrieden. Einige werde ich beim nächsten Produkt so nicht mehr einsetzen, da die Umsetzung immer wieder haperte. Die Kosten belaufen sich auf monatlich etwa 150 Euro bei allen Komponenten, dafür hast du eine perfekt aufeinander abgestimmtes Verkaufs-System welches automatisiert deine Produkte verkauft – eigentlich unfassbar genial.

Hosting: AllInkl.com ist meiner Meinung nach absolut Top. Der Support hat mir schon so oft geholfen, gerade beim Umzug meiner Seiten, den ich alleine gemacht habe hat mich der Hoster nicht im Stich gelassen. Hat alles super geklappt, die Seiten haben keine Slow Downs mehr. Alles super und läuft wie geschmiert. So muss das sein. Mein alter Hoster hatte in den letzten Wochen immer wieder Down Times (Webseite war offline) gehabt, was erstens für den Vertrieb ein No-Go ist und zweitens für meine Kunden die Videos schauen wollten SUPER Nervig war.

Mein Blog läuft mit Thrivethemes, das geilste Theme ever durch seine tollen Plug-Ins zur Gewinnung von Leads und der einfachen grafischen Gestaltung der Webseiten und intuitiven Bedienung. Den Nächsten Memberbereich werde ich damit aufbauen.

Emailmarketing Programm: Klick Tipp ist meiner Meinung nach der Ferrari unter den Deutschen Emailmarketing Programmen. Super in der Bedienung und richtig viel Power unter der Haube. Gerade für komplett automatisierte Prozesse beim Emailmarketing Top zu empfehlen. Ständig kommen neue coole Features hinzu und der Gründer ist wirklich auf Zack und pflegt sein Produkt.

Membership Plugin: Hier habe ich Digimember benutzt, es enthält alles was du für die Erstellung einer Membershipseite brauchst. Es schützt deine Inhalte, verschickt automatisch die Zugangsdaten und kommuniziert mit den gängisten Plattformen / Marktplätzen für digitale Infoprodukte.

Tracking: Google Analytics nutze ich für das Tracking meiner Besucher. Es enthält eigentlich alle Daten und kann auch für Splittests eingesetzt werden. Zwischenzeitlich habe ich auch andere Tools benutzt, aber bisher noch nicht erfolgreich.

Zusätzliche Plugins: WP-Retarget ist ein absolutes MUSS, wenn du einen Blog oder eine Verkaufsseite hast. Ich bin kein Techniker, deshalb baue ich meinen Retargeting Code per Plugin in meine Seiten ein. Sorgt bei deiner Retargeting Werbung dann für höhere Conversionraten und zu mehr Verkäufen. Retargeting ist, wenn du auf Amazon Produkte kaufen wolltest und diese dich später auf allen anderen Webseiten verfolgen – plötzlich siehst du überall genau diese Werbung dafür.

Was habe ich alles  in den letzten zwölf Monaten gelernt über das Geschäft mit digitalen Infoprodukten?

Kunden wollen mehr als nur ein digitales Infoprodukt von dir

Deine Kunden wollen mehr als nur einen Kurs. Sie entwickeln sich weiter, genau wie du hoffentlich und du solltest in jedem Fall Folgeprodukte im Reportaire haben. Stecke am besten am Anfang schon Zeit in die Planung von Folgeprodukten, oder schaue welche Produkte du vielleicht als Affiliate anbieten könntest. Schließe Kooperationen und mache Werbung für andere Marketer, wenn es in dein Produktportfolio passt und einen Kunden einen Mehrwert verspricht.

Überlege dir von Anfang an einen Produkt Funnel

Ich habe relativ früh mir einen Funnel überlegt. Es ist eine Empfehlung aus einigen amerikanischen Marketing Büchern gewesen. Du solltest bedenken, dass du Kunden haben wirst, die 30-50 Euro ausgeben werden, aber auch welche die 500 Euro und mehr für dein Wissen zahlen würden.

Ja, es gibt Menschen die würden alles von dir kaufen. Hier kann ich dir das Buch 80/20 Sales und Marketing empfehlen. Die Kurve geht am Ende steil nach oben und sagt aus, dass es zwar wenige Menschen gibt die viel Geld ausgeben, aber diese wenigen geben umso mehr für deine Produkte aus. Deshalb solltest du unbedingt auch höherpreisige Coachings und Live Coachings mit im Angebot haben.

Ein möglicher digitaler Infoproduktfunnel wäre z.Bsp.: 47 Euro Einstiegsprodukt – 297 Premium Videokurs – 97 Upsell oder ähnlich

Auch mit wenig Werbebudget kannst du deine digitalen Infoprodukte verkaufen

Anfangs hast du meist nie viel Geld für ausschweifende Marketing Maßnahmen. Genau deshalb war Bootstrapping angesagt und ich beschloss, die Experten Strategie zu fahren und mein Produkt über die Reichweite andere erfolgreicher Marketer zu vertreiben. Wenn dein Produkt im Markt angekommen ist, findest du automatisch auch Affiliates und diese sorgen wiederum für Traffic uns Verkäufe.

Mit diesem erzielten Budget kannst du dann nach Optimierung deiner Marketingprozesse weiter Geld in Werbung stecken um Verkäufe zu generieren.

Passives Einkommen durch Affiliates aufbauen

Behandle deine Affiliates gut und gebe ihnen soviel an die Hand wie möglich. Sorge für hochwertige Banner, Emailvorlagen und Interviews mit dir und so weiter. Es lohnt sich und sollte für beide Seiten eine Win-Win-Situation sein. Hier kommst du zu meiner Partnerprogrammseite von Teemoney.

Kommen wir Abschließend noch zu den Vor und Nachteilen vom Verkauf von digitalen Infoprodukten.

Vorteile von dem Verkauf von digitalen Infoprodukten

  • Keine Lagerkosten – nur Kosten für Hosting und Tools
  • Kaum Kosten für die Erstellung – nur Zeit und Know How
  • Automatisierung der Auslieferung möglich
  • Kundensupport auch mit VA automatisierbar
  • Email und Nachversorgung der Kunden mit Know How automatisierbar
  • Sehr hohe Gewinnspanne möglich
  • Passives Einkommen nach einiger Zeit möglich

Nachteile von dem Verkauf von digitalen Infoprodukten

  • Es kann bis zu 12 Monate dauern, bis du alle Prozesse verstanden hast, gerade wenn du das Geschäft nebenbei machst, könnte es länger dauern ohne hunderprozentigen Fokus
  • Baukastensystem zur Erstellung und Verkauf ist teilweise mühsam, da verschiedene Systeme zur Erstellung benutzt wurden (zumindest bei mir)
  • Vermarktung muss komplett erlernt werden oder man lässt sich einen Verkaufstext schreiben oder ein Verkaufs-Video erstellen von jemand, der es SEHR gut kann – das ist ein echter Gamechanger – du MUSST verkaufen lernen
  • Branding muss aufgebaut werden, dieser Prozess dauert seine Zeit und geht nicht über Nacht um dauerhafte Erfolge zu erzielen
  • Du brauchst schon einiges an Brainpower und Durchhaltevermögen um damit dauerhafte Erfolge zu verzeichnen
  • Technik ist teilweise etwas schwierig umzusetzen, aber nur wer hier Fehler macht, lernt auch was

Fazit von mir zu digitalen Infoprodukten

Ich habe definitiv Lunte gerochen und einen Megaspaß daran, solche Produkte zu entwickeln und zu pflegen. Es macht unheimlichen Spaß, wenn du siehst, wie sich durch dein weitergegebenes Wissen Leben verändern und Kunden dankbar sind. Es lässt Freundschaften und Beziehungen entstehen. Aber der Prozess ist Anfangs viel Arbeit und wenn keine Begeisterung für die Materie vorhanden ist, wirst du in diesem Prozess irgendwann aufgeben.

Gerade dann, wenn dein einziges Ziel dabei ist, Geld zu verdienen. Dies sollte NIEMALS im Vordergrund stehen. Natürlich MUSST du Geld verdienen um zu überleben.

Aber schaffe Mehrwert und lerne diesen zu vermarkten, dann wirst du mit deinem Versuch digitale Infoprodukte zu verkaufen, auch Erfolg haben und entsprechend belohnt werden.

Bis bald,
Daniel

Über den Unternehmer "Daniel Gaiswinkler"

Daniel Gaiswinkler ist einer bekanntesten Print on Demand Experten in Deutschland. Mit leicht verständlichen Anleitungen hilft er seinen Kunden seit über 6 Jahren, sich ein profitables Print on Demand Business aufzubauen.

Die Print on Demand Academy mit über 100 Videos zu allen drei Modellen und monatlichen Live Webinaren.